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Impfungen Vietnam

In Vietnam herrschen nicht nur andere klimatische Bedingungen, als in Europa. Auch die hygienischen Standards sind nicht mit den europäischen Gewohnheiten vergleichbar. Daher ist es wichtig, sich vor der Reise über mögliche Krankheitsrisiken zu informieren. Das Auswärtige Amt bietet wichtige Informationen über den notwendigen Impfschutz.Das Auswärtige Amt bietet wichtige Informationen über den notwendigen Impfschutz.

Eine individuelle Beratung geben die Krankenkassen und Ärzte. Hier gibt es einen Überblick über mögliche Impfungen und typische Krankheiten, die in Vietnam auftreten können.

Diese Standardimpfungen werden empfohlen

Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden eine Impfung gegen Gelbfieber, wenn diese aus einem Gelbfiebergebiet stammen. Da die Erkrankung in Europa nicht verbreitet ist, können Urlauber auf einen Impfschutz verzichten. Vor einer Reise sollte ein bereits bestehender Impfschutz gegen

Diphtherie, Tetanus, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Röteln (MMR), Masern, Influenza und Pneumokokken aufgefrischt werden.

Kinder müssen gegebenenfalls gegen Polio (Kinderlähmung) geimpft werden.

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Zusatzimpfungen

In Vietnam sind die hygienischen Standards meist geringer, als in europäischen Ländern. Ein erhöhtes Risiko einer Erkrankung besteht durch die Aufnahme von verunreinigtem Wasser. Die Hygiene bei der Lebensmittelzubereitung spielt ebenfalls eine bedeutsame Rolle. Je nachdem, in welche Region der Urlaub gehen soll, kann es sinnvoll sein, den Impfschutz auszuweiten. Eine individuelle ärztliche Beratung kann über den notwendigen Impfschutz und mögliche Risikogruppen aufklären.

1. Hepatitis A und B

Hepatitis A ist eine Viruserkrankung, die häufig über verunreinigtes Wasser und Lebensmittel übertragen wird. Der beste Schutz gegen eine Ansteckung besteht durch eine Impfung. In Südostasien ist der Virus weit verbreitet, weswegen ein Impfschutz empfehlenswert ist. Es gibt Impfungen, die gleichzeitig gegen Hepatitis A und B schützen.

Hepatitis B wird über verunreinigtes medizinisches Besteck oder über Blutkonserven übertragen. Auch beim ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person besteht ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. In einigen Fällen kann die Krankheit chronisch verlaufen, was eine beschwerliche Behandlung zur Folge hat.

2. Tollwut

In Vietnam besteht das Risiko einer Tollwutinfektion. Sie wird durch den Speichel von infizierten Menschen und Tieren übertragen und endet in den meisten Fällen tödlich. Zahme Affen können das Virus in sich tragen. Ein kleiner Kratzer auf der Haut, der mit infiziertem Speichel in Berührung kommt, reicht für eine Virusübertragung aus.

Da es landesweit viele streunende Hunde gibt, die am Tollwutvirus erkrankt sind, besteht ein erhöhtes Bissrisiko für Urlauber mit entsprechendem Reiseprofil.

3. Typhus und Tuberkulose

Ein Impfschutz gegen Typhus wird lediglich bei einem längeren Aufenthalt in ländlichen Gebieten empfohlen. Vor allem Backpacker und Familien mit Kindern, die in einfachen Unterkünften übernachten, sollten eine Impfung in Erwägung ziehen.

Auch Tuberkulose zählt zu den häufigeren Krankheiten in Vietnam. Sie wird durch Tröpfchen von Mensch zu Mensch übertragen. In erster Linie sollten Personen über einen Impfschutz nachdenken, die einen längeren Aufenthalt von mehreren Monaten planen.

4. Japanische Enzephalitis

Diese Virusinfektion ist eine Erkrankung des Gehirns. Sie wird durch Moskitos übertragen und tritt vermehrt während der Regenzeit und zu Beginn der Trockenzeit im Süden des Landes auf. Im Norden herrscht im Spätsommer und Herbst ein erhöhtes Ansteckrisiko.

Urlauber, die unter einfachen Bedingungen reisen und Rucksacktouristen, die durch ländliche Gebiete reisen, sollten einen Impfschutz gegen diese Erkrankung in Erwägung ziehen, obwohl die Krankheit selten auftritt. Im Falle einer Infektion bestehen schlechte Chancen auf eine Heilung.

Erkrankungen, für die es keine Impfung gibt

Das Dengue-Fieber, welches durch tagaktive Mücken übertragen wird, ist in den letzten Jahren immer häufiger geworden. Es tritt vermehrt in städtischen Gebieten nach der Regenzeit auf. Vom Norden her ins Landesinnere nimmt die Häufigkeit an Erkrankungen zu. Da es keinen Impfschutz gegen diese Erkrankung gibt, sollten Reisende auf einen ausreichenden Mückenschutz durch lange Kleidung und Spray achten.

Im ganzen Land bis zu einer Höhe von 1.500 Metern können Mücken Malaria übertragen. Während die Gefahr einer Ansteckung im zentralen Hochland sehr hoch ist, besteht in den Küstenregionen und im Norden ein sehr geringes Infektionsrisiko. Im Süden und am Mekong-Delta ist die Krankheit weniger ausgeprägt.

Gut gerüstet für den Vietnam-Urlaub

Anti-MoskitoEinige Impfungen müssen bereits mehrere Monate vor dem Reiseantritt eingeplant werden, da manche Wirkstoffe in mehreren Dosen verabreicht werden müssen. Mindestens acht Monate vor dem Trip sollte mit der Impfplanung begonnen werden. Da nicht alle Krankenkassen die Kosten für solche Impfungen übernehmen, sollte auch hier rechtzeitig nachgefragt werden.

Möglicherweise kann sich ein Wechsel der Krankenkasse lohnen, denn dadurch spart der Urlauber teilweise mehrere Hundert Euro. Sind alle notwendigen Impfungen durchgeführt, dann kann die Reise losgehen.

Dennoch darf der Mückenschutz nicht im Gepäck fehlen: Mückenspray und lange, dünne Kleidung sowie ein Moskitonetz für die Nacht gehören zur Standardausrüstung.

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2017-05-08T09:20:24+00:00

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Mein Name ist Nguyen und Ich schreibe auf IamVietnamese.de. Wenn ihr mehr über I Am Vietnamese erfahren wollt, dann schreibt mir einfach eine persönliche Nachricht. Viel Spaß beim Lesen!

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