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Sapa – Reisebericht

Sapa ist ein Distrikt in Vietnam, der berühmt ist für seine riesigen grünen Terrassen, auf denen Reis angebaut wird und die hohen Berge. Für Besucher ist es hier einfach erholsam und wunderschön. Zahlreiche Individualtouristen pilgern jährlich hierher, um in der einzigartigen Landschaft zu wandern, Sightseeing zu machen und sich das Leben der Vietnamesen jenseits der großen Städte anzuschauen. Wunderschöne Landschaften und Natur pur erwartet die Besucher hier in der Region. All das ist untermalt mit der Tradition und der Geschichte Vietnams.

Reisezeit Sapa

Die beste Reisezeit ist im Mai oder September. Hier gibt es stabiles und gutes Wetter, sowie wenig Regen. Im Sommer ist es oft feucht und wer sich im Dezember aufmacht, der hat häufig mit Nebel zu rechnen und manchmal sogar Temperaturen unter 10 Grad Minus.

Viele rechnen im asiatischen Raum nicht damit. Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt nicht mehr als 15 oder 17 Grad. Für Wanderungen sind das Frühjahr und der Herbst sehr gut geeignet. Da Vietnam auf der Nordhalbkugel liegt, hat es die gleichen Jahreszeiten, wie wir auch. Die beiden Sommermonate Juni und Juli sind ebenfalls ideal zum Wandern, Roller fahren oder Rad fahren.

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Blick aus dem Fenster

Anreise

Die Anreise nach Sapa ist ganz einfach, denn die Hauptstadt Hanoi liegt 350 km entfernt. Entweder man mietet sich hier einen Wagen und fährt die Strecke mit einem Mietauto oder es fährt ein Zug, der zwischen der Hauptstadt Hanoi und Lao Cai pendelt. Dies ist meist ein Nachtzug oder der Bus, doch die letztere Variante ist ziemlich unbequem, da es doch schon einige Stunden dauert, bis man den Norden des Landes erreicht hat.

Hier muss man dann in einen Minibus umsteigen, der die Gäste nach Sapa bringt. Das dauert ca. 1 Stunde. Seit einiger Zeit gibt es einen neuen Highway. Dieser verkürzt die Reisezeiten zwischen der Hauptstadt und dem Norden erheblich. In nur 3 – 4 Stunden ist man am gewünschten Ort. Vorher muss man natürlich erst einmal ein Flugzeug von Deutschland aus besteigen und in die Hauptstadt fliegen.

Sehenswürdigkeiten in Sapa

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Die alte Steinkirche Sapa befindet sich im Stadtzentrum

Hoang Lien Nationalpark

Der Park umfasst das Hochgebirge und damit die schönsten und höchsten Berge von Vietnam. Doch das ist noch nicht alles, sondern auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind hier in dem gemäßigten Hochlandklima bis hin zu subtropischen Klima zu Hause. Rund 350 verschiedene Vogelarten, unter anderem der Kleiber, Drosseln, Papageien und Grünlinge sind hier Zuhause. So viele Säugetiere, Reptilien, Insekten und Amphibien, wie in diesem Gebiet gibt es nirgendwo in Vietnam. Auch die Vegetation ist einzigartig.

Der grüne Urwald bietet Lebensraum für so manche seltenen Tierarten. Doch auf den Bergen, der bewachsen wird von Zwergbambus und Gehölzen ist alles ganz anders. Je nach Höhenlage und Klimazone erstreckt sich der Nationalpark über 30 km². Mehr als 1000 verschiedene Pflanzenarten wurden in diesem Gebiet entdeckt. 700 davon werden für medizinische Zwecke verwendet.

ethnische minderheit sapa

Ethnische Minderheiten Vietnams in Sapa

Weitere Sehenswürdigkeiten in Sapa sind das Muong Hoa Valley, welches spektakulär für eine Wanderung ist. Hier wird man in die Reiskultur eingeführt. Die Blütezeit für dieses Tal ist Juni und Juli. Wunderschön sind auch die Wasserfälle im Gebiet. Als erstes gibt es den hohen Silberwasserfall. Hierfür wird dringend ein Roller empfohlen, da die Wanderrouten sehr schwierig sind und die Wege besser befahrbar. 2 km vom ersten Wasserfall entfernt ist der Eingang zum Love Wasserfall. Hier läuft man noch ca. 30 Minuten, nachdem man die Kasse passiert hat und dann steht man direkt davor.

Nur 10 Kilometer von Sapa entfernt liegt der höchste Berg Vietnams, der Fansipan im Lien Son-Gebirge. Er misst knappe 3200 Meter und liegt in der Nähe des Nationalparks Hoang-Lien. Hier gibt es ausgewählte Trekkingwege, doch auch Wandern kann hier zu einem einzigartigen Erlebnis werden. Der Nationalpark verfügt über zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Wer den Berg besteigen möchte, was ca. 1 – 3 Tage in Anspruch nimmt, der sollte nie ohne einen Führer gehen, denn der Nebel kann dieses Abenteuer gefährlich werden lassen.

Seit 2016 gibt es eine bequemere Art den Gipfel zu erklimmen, in dem man einfach die 1400 m Höhenunterschied überwindende Seilbahn nimmt, die 15 Minuten braucht, um den Gipfel zu erreichen. Hier hat man einen einzigartigen Ausblick auf die Täler und Reisfelder der Region.

Markt von Bac Ha

Wer die einheimischen Gewürze Asiens, wunderschöne Teppiche, einzigartige Kunstwerke und die Tradition des Landes erleben möchte, der geht auf den Markt von Sapa, denn hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Wundervolle Sammlungen von Kleidern, Stoffen und Speisen, die hier für das Land bekannt sind, bekommt man hier vorgesetzt. Dieser ist immer Sonntags und kann mit einer Tour gebucht werden.

Weitere Reise Tipps für Sapa

Reisanbau

reisfeld sapa

Die zahlreichen Terrassen erstrecken sich über das gesamte Gebiet von Sapa. Hier wimmelt es nur so von Reiserntehelfern und zwischen den Feldern gibt es zahlreiche Wanderwege. Diese führen direkt am Geschehen vorbei und geben dem Besucher einen Einblick in den Alltag der Arbeiter. Es gibt wunderschöne Höhenwege, einzigartige Wanderrouten und man fühlt sich hier, wie im Paradies.

Allgemeine Infos

Wer im Winter reist, sollte warme Kleidung mitnehmen und bei der Buchung achten, dass er Hotels mit Ofen oder Heizung bucht. Denn viele Restaurants und Hotels haben keine und die Menschen dort lassen die Türen auf, egal ob es kalt ist oder nicht. Wer also nicht frieren möchte, der sollte sich warm anziehen. Außerdem solle man sich, wenn man mit dem Koffer reist, vor Straßenverkäuferinnen in acht nehmen. Diese folgen meistens einem meistens bis ins Hotel, was sehr lästig werden kann.

2017-04-06T08:52:52+00:00

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